Lebenslauf

Geboren 1977 in Blankenburg/ Harz,
2 Kinder

Nach dem Abitur 1996 begann ich die Ausbildung zum Scheibentöpfer (Abschluß mit Gesellenbrief 1999).
Seitdem konnte ich in vielen Werkstätten arbeiten, unter anderem bei Johannes Makolies in Dresden, Ute Dreist in Techentin, Ute Großmann und Birgit Hasse in Dresden .

Während der ersten Jahre experimentierte ich mit Rauchbrand und Rakutechniken, was mir eine Vorliebe für Dosen aufzeigte.

Seit 2003 wohne ich in Dresden und begann 2004 meine Vorstellung von Keramik in der Ateliergemeinschaft „Die Werkstatt“ mit einer Kollegin, sowie Malern und Bildhauern auszuleben.
Von 2007 bis Ende 2008 habe ich in einer Werkstatt der Ateliergemeinschaft Geh8 in Dresden gearbeitet.

Seit 2009 arbeite ich in meiner eigenen Werkstatt.

Arbeitsweise

Ich gehe sehr spontan mit Farbe und Form um und versuche Bemalung und Flächengestaltung mit Glasurstiften und Farbkörpern, in bunter Vielfalt, mit sehr schlichten weißen Stücken aus Ton und Porzellan abzuwechseln. Die Funktion der Keramik ist mir so wichtig wie deren Eigenschaft, schöne Gefühle auszulösen.
Ich bin sehr gespannt auf die Entwicklung meiner Keramik und die Einflüsse die sie wiederspiegelt.

Ich arbeite ausschließlich mit weißem Steingutton und Porzellan. Der Ton wird bei 1.140°C, Porzellangefäße bei 1230°C elektrisch gebrannt. Porzellanengobe wird nach Belieben als Untergrund mit einem Pinsel aufgetragen. Die Bemalung mit Glasurstiften und Farbkörpern wird von einer transparenten Glasur abgedeckt. Sämtliche Stücke sind frei gedreht oder aus Platten aufgebaut.

Stephanie Bierwirth

bei der Arbeit